Carson
Eurofighter
Und hier ist dann meine (damals) neueste Errungenschaft unter meinen
Modellflugzeugen. Völlig ungeplant habe ich beim Lesen diverser
Foren ein geradezu unglaublich gutes Angebot für diesen
Impellerjet gefunden. Im Februar 2009 wurde der Carson Eurofighter
plötzlich statt für knapp 200 Euro für unter 80 (!) angeboten -
billiger, als das Propellermodell. Für diesen Hammerpreis kam der
Eurofighter sogar komplett montiert, mit 2 Servos in den Flächen
und 2 Impellern nebst passenden Motoren. Und die Testberichte für
ihn waren durchaus OK - nichts senkrecht gehendes, eher was
gemütliches und nicht so der Oberhammer: Aber ausreichend. und
für das Geld? Gekauft. Mit dickeren Reglern und einem heftigeren
Akku wäre der Eurofighter sogar ein richtig flotter Jet. Nun -
man wird sehen. Bislang ist er nur zusammengebaut (was sich auf
die Montage des passenden Stromadapters und das Einkleben des
Seitenruders beschränkte und natürlich dem Aufbringen der Decals)
und wartet noch auf einen V-Mixer, da meine Funke leider nicht die
richtigen Kanäle per Mischer unterstützt. Dazu kam noch der
ursprünglich für den Twister gedachte China-Empfänger - ich
muss aber noch einen Reichweitentest mit der Büchse machen.
Leider fehlt noch eine genau passende Batterie für den EF.
Entweder sind meine Batterien vom Gewicht her zu schwer, aber
stark genug - oder leicht genug, haben aber nicht die
erforderliche Leistung. Sehr ärgerlich. Aber der Kauf einer 4S
Batterie (evtl. auch der Umbau auf 30A Mysteryregler) ist schon
angedacht und ich verfolge passende Auktionen in ebay
aufmerksam... Optisch sieht er fast so gut aus, wie der Twister.
Wesentlich kleiner und agiler - aber er soll auch nicht so stabil
wie der Twister fliegen. Wir werden sehen, wie ich damit umgehen
kann.
Speziell wenn man
in Betracht zieht was Modell, Motoren, Regler, Propeller und
Servos sonst kosten, schlägt der Eurofighter sogar den Easystar
von den Kosten her. So gesehen bisher mein günstigstes
"Großmodell".
Kurzes Update nach dem
Erst- bis Siebtflug:
Der Eurofighter und ich wurden keine Freunde. Immer wieder
Stecklandungen, da die Schwerpunktangabe des Herstellers eher
Wunschdenken entsprach, der Schub eher bescheiden war und
letztlich auch meine Akkus nicht richtig zum Modell passten.
Endergebnis: Er war zweimal je 15 Sekunden in der Luft, ließ sich
dort aufgrund seiner heftigen Rollrate von mir aber nicht sinnvoll
steuern und beim letzten Versuch landete er im Bach. Schwer
beschädigt. Leider musste ich ihn dann ausschlachten, die Reste
wurden dann in diversen Bastelprojekten genutzt bzw. schlichtweg
verkauft. Insgesamt hat mich der kurze Spaß so 60 Euro gekostet.
Hätte man vermeiden können mit etwas Rechereche und vor allem:
Deutlich besseren Akkus. Aber wer halt billig kauft....
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