 |
|
 |
Sapac
F22 Raptor |
|
|
|
|
|
Sapac F22 Raptor
Unverhofft
kommt oft - nach meinem Desaster mit dem billigen Eurofighter von
Carson, der bei mir wohl aufgrund von schlichtem fliegerischen
Unvermögen und dem falschen Akku ein nur kurzes Leben hatte, hat
mich ziemlich genau ein Jahr später in einer Mittagspause mal
wieder ein Thread in einem der einschlägigen Foren von einem
günstigen Impellerjet im Ausverkauf aufhorchen lassen. Die Fa.
Staufenbiel warf Anfang 2010 für unter 40 Euro ein paar F22
Modelle von Sapac aus dem Bestand, da Sapac an sich nicht mehr
existiert (ein Teil der Modelle wird nun als "GlobalFly"
verkauft aber egal). Da es sich hierbei um "B-Ware" mit
leichten Druckstellen handelte... nun: Ich habe kurz zugeschlagen
und habe es bislang nicht bereut.
Beeindruckend gross und
mit ihrer ungewöhnlichen Form ein Hingucker bei uns auf dem
Platz: Die F22 macht schon was her.
Mittlerweile fliege ich sie, wenn
mir der Sinn nach Impellerei mit etwas mehr Speed als mit dem
Twister steht und wenn ich einfach mal nicht mit dem MPX-Jet
unterwegs sein will. Die F22 kann doch besser steigen als der
Twister und ist eigentlich nett anzuschauen in der Luft. Nur die
kurze Flugzeit nervt halt etwas...
|
|
|
|
Derzeitiger Zustand: Fliegt.
|
|
|
|
|
| Baubericht
F22 Raptor von Sapac |
|
Dieser Baubericht befasst sich mit der
“F22 Raptor” von Sapac, einem chinesischen Hersteller von
Schaummodellen, der mittlerweile als GlobalFly auftritt. Die
Beschaffung dieses vollständig aus Styropor gefertigten Flugzeugs
war etwas plötzlich – im RCLineforum berichtete jemand über ein
Hammersonderangebot von Staufenbiel, das dort ein Schwung gut
aussehender Impellerjets für unter 40 Euro über die Theke gehen würde.
Bei dem Schnäppchenpreis habe ich dann auch flott zugeschlagen nach
einem Tag Bedenkzeit. Nach 48h waren dann auch alle Kästen
ausverkauft, man kann die F22 aber heute ab und an durch hobbycity
oder andere Händler unter dem GlobalFly Label noch beziehen. Nach
nur drei Tagen stand dann eine recht große Box bei uns vor der Tür
– die erstmal wochenlang im Keller verschwand, denn Zeit und Teile
für den Jet hatte ich vorerst nicht.
Ahja,
der Jet kam in nicht gutem Zustand an, diverse Druckstellen und
Farbabplatzungen – bei einem Vollpreisjet wäre der zurückgegangen,
für 40 Euro fand ich es noch OK. Schuld ist hier nicht der
Versender sondern die mangelnde Sorgfalt und schlechte Verpackung
von Sapac. Ein ziemlicher Griff ins Klo, wie man an den Bildern
sehen kann.
Ein paar Wochen später habe ich mich
dann wieder mit dem Jet beschäftigt, ein Thread bei RCnetwork hat
dann ein paar Ideen zur Motorisierung und zum sonstigen Setup
gebracht – und auch ein oder zwei dumme Fragen von mir
ausgehalten. Sehr fein.
Die Kleinteile zur Anlenkung waren dabei, wie auch ein Fahrwerk.
Dazu gab es noch zwei Impeller und… das war es auch schon. Die
Styroteile und eine eher ungenau gearbeitete transparente
Kabinenhaube mit Magneten lagen im Karton und dann war auch Schluß.
Es fehlte also die gesamte Elektronik – aber das ist ja bei ARF
„normal“.
Die restlichen Kleinteile wurden nun von mir aus diversen Quellen
bestellt bzw. waren sogar noch von anderen Projekten übrig. So
gingen mal wieder diverse Wochen ins Land wo ich auf passende Teile
wartete…
Letztlich sind folgende Komponenten drin verbaut, zu den
Modellkosten kamen also diese noch hinzu:
Staufenbiel Sapac F22 1 39,90€
39,90€
Wiggerich Empfänger AR500 Spektrum 1 49,90€ 49,90€
Hobbycity Servo HXT900 (QR,HR) 4 2,35€
9,40€
Hobbycity TowerPro 40A Regler BEC 2 7,50€ 15,00€
Hobbycity Motor Turnigy 2810 EDF 4000 2 10,40€ 20,80€
Hobbycity Hochstromstecker Deans
1 0,60 €
0,60 €
Hobbycity Hochstrombuchse Deans
1 0,60 €
0,60 €
Hobbycity Zippy 3000mAh LiPo, 11,1V, 20C 1
15,00 € 15,00 €
Preise, Stand 05/10
Summe: 151,20 €
Ich muss dazu sagen, das der 500er Empfänger schon von meiner EF16
da war, die ich nach einer ihrer zahlreichen Erdungen an einen
befreundeten Fliegerkollegen abgab, somit also diese Kosten nicht
wirklich entstanden. Auch Akkus waren in der anfangs gewählten Lage
noch vom Twister vorhanden, aber als ungefähres Schätzmaß sind
sie mit aufgeführt. Nackt, also ohne Akku liegen wir da bei 136
Euro, plus halt Versandkosten. Das kostet ein Twister locker und da
ist weder Empfänger, noch Regler oder Servos drin. Mich hat so der
Jet nur 85 Euro gekostet – so billig wie damals der Carson
Eurofighter 2000!
Zum
Aufbau des Ganzen:
Beginnen wir mit den ersten paar Teilchen, hier ein Foto vom
"Auslieferungszustand", also wo alles noch fein im Karton
ist, davor dann die zu verbauende Elektronik.
Mal zusammengesteckt um zu sehen,
wie er ausschauen wird...
Erster
Schritt war bei mir ein wildes Rumbasteln am Bugfahrwerk, das sollte
schnell gehen. Die Anleitung ist übrigens in hervorragendem
Chinesisch und per Google übersetztem Beinahe-Englisch, die Bilder
darin schwarz/grau und völlig unbrauchbar. Die Montage des
Bigservos wird anhand eines Bildes gezeigt, in dem eine Hand das
Servo verdeckt – ergo wanderte die direkt in die Tonne.
Beim
Bau half mir nun ein älterer Bericht aus der österreichischen Prop
und die Threads bei RCforum und RC-network.
Die
Querruder werden eingeklebt. Um diese einzupassen, muss etwas Styro
weggeschnitten werden, sonst passen die HXTs nicht in die
Aussparung. Mit einem Cutter ist das schnell erledigt. Vorsicht an
den Ruderhörnern, dort muss genug Material weg, damit die nicht an
irgendwas reiben. Die 2mm Aufbohrung der Hörner lt. Anleitung
sollte man auch tunlichst lassen, damit schlackern die Servogestänge
bis zur Unbrauchbarkeit. Also lieber Draht erhitzen und durch das
Servohorn durchstechen. Hilft.
Danach
durfte einer der Impeller schon mal probe sitzen, das sah ganz
passabel aus. Weiter ging es nun mit den beiden Höhenruderservos.
Hier kann man die Kabel in einer Nut versenken, was auch Sinn macht,
damit die beim Ankleben des Flügels nicht im Weg sind. Die
Servonester mussten auch hier mit einem Cutter angepasst werden, die
Passgenauigkeit des Modells ist auch hier eher bescheiden.
|
Verklebt
wurden die Servos mit dem beiliegenden Kleber, der roch zwar etwas
streng, klebte aber recht gut. Leider brauchte er ewig zum
Abbinden, daher habe ich später auf 5 Minuten Epoxy zurückgegriffen.
Dann wurden die Gestänge für die Servos eingehangen, das sah
recht ok aus, wenn auch nicht so stabil wie es wünschenswert sei.
Zurück
zum Bugfahrwerk – hier werden die Plastikteile um den
Fahrwerksdraht geklipst. Da wir eine Teerpiste am Modellflugplatz
haben, sollte ich dort auch starten können – doch die Montage
ist immer noch so ein Rätsel.
Mit
montiertem Servo (über Kopf!) sieht das dann so aus – nur im
Bug das Servo befestigen klappte nicht. Daher wird die F22 erstmal
als Bauchrutscher fliegen. Sieht eh besser aus im Flug!
|
Um
die Flügel zu verkleben, habe ich an den Klebestellen die Farbe
mit Sandpapier bzw. „simplen-Gewebeband-ansetzen und abreißen
entfernt. Eine unelegante aber effektive Methode, die Farbe
wegzukriegen. Etwas 5 Minuten Epoxy aufgetragen und dann schön
gerade aneinander verklebt. Die Spalten wurden dann mit etwas
weniger zähflüssigem Epoxy aufgefüllt, so das die Klebestelle
auch ordentlich stabil ist.
Zusammengeklebt
sieht das schon richtig nach Flieger aus – daher ging es nun an
die Elektronik. Die leider recht großen und schweren Regler müssen
ins Modell – dafür sind sie aber sensationell billig und tun
ihren Job recht ordentlich. Doch zunächst kümmerte ich mich um
die Impeller.
Die
Montage ist gar nicht so schwer – der Motor passte wie
angegossen in die Aufnahme im Impellergehäuse und wird dort mit
vier Schrauben über Kreuz montiert. Dann wird eine dünne
Aufnahmehülse auf die Motorwelle gesteckt und mit einer
Madenschraube festgezogen. Und hier gab es das erste dicke
Problem: Der Motor kam mit einer montierten 3mm Welle, die
Aufnahme ist aber für 2,3mm gedacht. Also musste die originale
Welle raus und dafür eine dünnere (mitgelieferte!) 2,3mm Welle
rein. Dazu habe ich den Motor in einen Schraubstock gespannt und
ein dünnes Stahlrohr auf den Motor gesetzt. Nun mit einem Hammer
nach Rausdrehen der Madenschrauben die Welle vorsichtig und gerade
nach vorne rausgeklopft und dann die dünnere Welle reingeklopft.
Madenschrauben wieder dran und gut war die Aktion.
|
Nachdem
das mit beiden Motoren irgendwann erledigt war, wurden sie wieder
in den Impellergehäusen montiert. Nachdem die Aufnehmer
aufgeschraubt wurden, wird von vorne der Rotor aufgesteckt und mit
einer Schraube fixiert. So ganz überzeugt mich die Konstruktion
nicht, aber schaun mer mal. Bevor man nun die Motorisierung
einbaut, sollte man die auch testen. Besonders auf die
Laufrichtung sollte man achten!
Bei
einem ersten Test der Impeller zeigte sich aber schnell, das diese
massiv am Gehäuse schliffen, Hier musste ich dann mit Sandpapier
am Gehäuse etwas Material abtragen und als das auch nicht
ausreichte, wurde kurzentschlossen ein Stück Sandpapier in den
Impeller an den Mantel gelegt und per Hand der Rotor dutzende Male
gedreht. So wurden die Rotorspitzen ausreichend abgeschliffen ohne
den Mantel zu berühren später und ohne einen zu großen Spalt zu
erzeugen.
Nächster
Schritt war dann die Elektronik zu verlöten. Eines der Pluskabel
von den beiden Reglern wird aus dem Stecker gezogen und dann
abisoliert, damit nur ein BEC aktiv bleibt.
Der
40A Regler hat ein eher schwach dimensioniertes BEC mit 1,5A –
hier dürfen keine stromhungrigen Servos genutzt werden bzw. ein
UBEC könnte Sinn machen. Mit den vier HXTs geht es aber auch so.
Die
beiden Regler werden nun per Y-Kabel mit dem Regler verbunden,
ebenso werden die Stromkabel zum Akku per Y-Kabel zusammengefasst.
Damit die Regler auch Platz haben, muss ordentlich Material an der
mittleren Rippe im Bereich der Impellerhalterungen entfernt
werden. Bei kleineren Reglern der 30A Klasse hätte das noch
gereicht, aber die massiven H40A Regler machten hier viel
Materialwegnahme nötig. Nun setzte ich die Elektronik ein.
Aus
Platzgründen und weil ich nicht zweitausend Verlängerungen
verbauen wollte, wurde der AR500 Empfänger dann auch am
vorgesehenen Platz zwischen den Impellern verbaut. 35Mhz Betrieb
kann man sich bei dem Modell wohl abschminken….
|
Da
noch die Heckflügel zu montieren waren, erfolgte nun genau das
– etwas Epoxy angerührt und dann auf denPlastikhaltern
verteilt. Fläche aufgepresst, eingepasst und trocknen lassen.
Recht easy.
Genau
ist zwar anders, aber für meinen Flugstil wird es genügen.
Eine
kleine Herausforderung ist dann wieder das Seitenleitwerk, was
anlenkbar machbar sein sollte, aber letztlich keinen Platz für
Servos hat. Schade. Hier wird zuerst der untere Teil der Fläche
etwas (!) angeknickt und dann mit den beiden Plastikhalterchen
verklebt. Erst wenn das (nun winklige) Stück fest abgebuinden
hat, wird etwas Epoxy in die Halterung im Rumpf getropft und
dort dann die Seitenleitwerkskonstruktion eingesetzt. Wieder
etwas, was die seitenlang Flugvorbereitungen besprechende
Anleitung nicht mal ansatzweise erwähnt…
Nachdem
das montiert war, stand ich vor einem Rätsel: Wie sollte ich es
hinkriegen, das beide Höhenruderservos gleichzeitig nach oben
gehen obwohl sie spiegelverkehrt eingebaut wurden und beide
linksdrehend sind?
Zwei Lösungen:
Entweder elektronisch indem man ein Höhenservo auf Höhe, das
andere auf Seite steckt und dann einen Mischer in der Funke macht,
der Seite zu Höhe mischt bzw. das über V-Tail einstellt. V-Tail
ist dabei doof mit der DX6i, denn die massive Ruderwegbegrenzung
ist zu extrem. Da bleibt nur zwei Mischer zu nutzen!
Oder halt mechanisch, indem man schlicht das Servohorn um 180 Grad
verdreht einbaut. Da spricht ein Bild Bände. Und siehe da: Der
Tipp aus dem RC-Networkforum ist so simpel und funktional, das es
schon fast peinlich ist. Also: Bei der F22 wird’s so gemacht und
gut ist es.
|
Die
Montage der Impeller im Jet erfolgte dann unter Zuhilfenahme der
beiden Aussparungen im Gehäuse. Dort greifen zwei Federn in die
Nuten und halten den Impeller fest. Dennoch habe ich jeweils einen
Streifen Teppichklebeband zur Fixierung unter die Impeller gelegt,
das war mir sonst zu wacklig. Im Notfall kann man mit einem
scharfen Cutter so von hinten durch die Schubdüse die Impeller
wieder lösen, wenn Ersatz nötig wird.
Bei
Messungen stellte ich dann fest, das jeder Motor 24-25A zog bei
Vollgas – ziemliche Punktlandung zu meiner Planung von maximal
50A Gesamtlast. Dabei liegen dann fast 900g Schub an – bei
1,25kg durchaus reichlich, senkrecht geht damit aber natürlich
nichts.
Die
nach vorne laufenden Stromkabel werden per Y-Kabel angeschlossen,
der Stecker zur Verlängerung wird schön verschruzmpft damit sich
da nichts löst. Das Durchfummeln dann nach vorne war wieder ein
Geduldsakt – die Öffnung ist wirklich nicht groß, wie da manch
einer noch die Servokabel durchkriegen will ist mir nicht klar.
Aber: Mit einem Stahldraht und etwas Tesa klappte auch das.
Es
blieb dann noch das Befestigen der Regler und Kabel mit ein paar
Tropfen Epoxy, damit nichts von den Impellern angesaugt werden
kann und dann wird die Wartungsklappe verschraubt.
Ahja
– da dort noch zwei Plastiknuten stören, wird ins Styro
entsprechend eingeschnitten, die Impeller halten aber auch so ganz
gut. Und das – war es dann auch schon, zumindest solange das
Fahrwerk nicht drankommt.
Der
Flieger und Pilot vor dem Ersteinsatz…
|
|
|
|
|
|
|
| Erstflug
(auf dem Easystartreffen wohlgemerkt!):
Vom
Boden aus kam die F22 nicht hoch, durch Gras und holprige
Startbahn fehlte der richtige Schub. So wurde sie per Hand
gestartet – erstaunlich zahm ist sie in der Luft, mit 30% Expo
auf Höhe und Quer lässt sie sich etwas schwammig aber OK
fliegen. Die Geschwindigkeit enttäuscht aber, deutlich schneller
als mein Twister ist sie nicht. Der Sound dagegen ist für
Chinaimpeller recht ok, nicht so sonor wie der Twister aber
zumindest kein Geheule wie die EF16.
Was stört ist aber der krasse Stromverbrauch: Damit sie
ordentlich steigt muss man schon viel Gas geben, cruisen geht aber
auch mit etwas über Halbgas schon. Richtig Spaß macht sie aber
eher Richtung Vollgas – aber die 50A, die dabei durchgehen,
machen den Lipo in guten 4 Minuten schon böse leer und: Der 20C
Zippy, der im Twister problemfrei seinen Dienst bei 32A machte,
kommt hier an seine Grenzen und wird dick und heiß seit dem
zweiten Flug. Das ging also nicht gut. Ein stärkerer Akku als
Ersatz ist geordert, damit sollte dieses Problem gelöst sein. Bis
dahin bleibt der dicke Vogel leider erstmal auf dem Boden.
Ansonsten aufgrund der ungewöhnlichen Form und Größe ein
Hingucker für Schaumwaffler und als Doppelimpeller erst recht
eher ungewöhnlich. Und das für vergleichsweise kleines Geld –
wenn nun das Material EPP statt EPS wäre und die Verarbeitung
etwas besser, wäre es ein klasse Jet. Als Budgetvariante ist er
aber auch OK.
|
|
Wie
ist denn nun die F22, so in der Retrospektive nach einigen
Flügen betrachtet...? Die
Flugzeit ist geringer als gedacht, mit 50A Spitze Verbrauch kann
man einen 3000er Lipo problemfrei in guten 4 Minuten leeren. Aua.
Bei 5 Minuten Flugzeit mit etwas mehr Disziplin ist der Akku leer
bis auf 11,1V nach der Landung. Das ist das Maximum. Unter Last
wird der Akku da schon böse Richtung 9,6V gehen. Ansonsten:
Fliegt schön, sieht geil aus, netter Sound, segelt ohne Ende, der
Platz zum Landen konnte nicht lang genug sein. Saugt Strom. Aber:
Ein Hingucker.
- Schub: 900g, bei 1,25kg Abfluggewicht - 1,3kg mit den 40C Akkus.
Keine Rakete, wirklich nicht. Dabei zieht sie genau 50A.
Punktlandung zu meiner Planung.
- Bodenstart von einer gemähten, aber unebenen Wiese: Keine
Schnitte. Wird nicht schnell genug.
- aus der Hand geworfen nach kurzem Durchsacken nimmt sie gut
Fahrt auf, in der Luft reicht etwas über Halbgas zum entspannten
rumdüsen aus, mit Vollgas gibt es dann ordentlich Schub. Am
besten gefällt mir reglervernichtendes dreiviertel Gas, da ist
genug Leistung zum Steigen und Kurven ziehen.
- Trimmung: ist bei mir noch etwas kopflastig, werde mal den Akku
schrittweise nach hinten schieben. Drei Klicks auf Quer, ne Menge
Höhe. Sonst passte das.
- Subjektiv von der Geschwindigkeit her knapp über Twister, aber
deutlich unter meiner EF16.
- Schwerpunkt: Gut einhaltbar mit dem 3000er Lipo 20C, aufgrund
des hohen Verbrauchs habe ich aber auf 40C umgerüstet. SP derzeit
am vorderen Ende der Griffmulde. Um den 40C vom SP her
hinzubekommen, muss das Styro weggeschnitten werden im Inneren,
das das Bugservo halten soll. Damit hat sich bei mir das Thema
Fahrwerk bei der F22 endgültig erledigt...
- Aber auch bei mir war ist das Flugbild ab und an etwas wacklig,
was nicht nur am Wind liegt. Die Lagerung der Tailerons scheint
mir da echt verdächtig weich zu sein. Bei mir noch ausreichend,
ambitionierte Flieger werden da nacharbeiten müssen! |
|
|
|
|
|
|
|
Letzte
Aktualisierung am 10.08.2010 |
|
|