| Mein
"neuestes" Hobby ist der Modellflug und die
Luftfotographie.
Seit Sommer 2006
hat mich der Modellbauvirus erwischt, ausgelöst durch einen
Thread bei SomethingAwful, der das Thema hatte: Den meisten Spaß,
den man für 20$ haben könnte. Es ging um einen Miniaturflieger,
der fernsteuerbar ist. Nach kurzer Suche im Netz habe ich ihn dann
gefunden und direkt gekauft - er war gerade für 18 Euro im
Angebot. 
Und nach ein paar
Tagen hatte ich das kleine Dingen von Silverlit ganz gut unter
Kontrolle und es machte einen Heidenspaß. In rascher Folge erwarb
ich dann noch einen Doppeldecker, zwei weitere Eindecker und sogar
einen Flieger in Jet-Form.
Nach fast einem
Jahr reichte es mir dann aber nicht mehr aus, nur bei Windstille
fliegen zu können und vor allem nicht 100% dorthin navigieren zu
können, wo ich wollte. Und da entdeckte ich im Netz von AirAce
die B17. Diese kam sogar mit einer kleinen Videokamera - das hörte
sich ja richtig gut an. Ich habe noch kurz einen Flieger von Penny
ausprobiert (Jamara irgendwas) - aber der war nicht in der Luft zu
halten. Murks. Also die B17 erworben.

Kurz noch aus dem
Handy eine SD-Karte ausgebaut - ab in den Flieger und...
festgestellt, das der ganz schön lange brauchte, bis er richtig Höhe
gewann. Auch die Flugzeit war recht kurz, das Aufladen dauerte
lange und die Steuerung war nicht besser als bei den kleinen
Silverlits. Ein Übriges tat hinzu, das die Motoren gerne
ausfielen bzw. ungleichmäßig schnell laufen und so der Flieger
meist zu einer Seite zieht. Nicht so toll.
Die Entscheidung
stand also fest: Es muss was besseres her. Nach einer recht langen
Lektüre im Netz stand fest, es soll der Easystar von Multiplex
werden. Das ist schon ein "erwachsener" Flieger, mit
35Mhz Steuerung, dicke, Akku und der doppelten Spannweite der B17.
Nach ein paar Wochen Sparen war es dann Silvester 2007 soweit:
Erstflug. Nach ein paar Tagen hatte ich den Easystar dann recht
gut unter Kontrolle - zum Glück verzeiht das Material auch härtere
Landungen recht gut. Damit war dann die Mitnahme der Kamera kein
Problem mehr und auch eine echte (günstige) Digicam flog nun
gerne mal mit.

Zuhause vergnügte
ich mich abends ab und an mit einem PiccoZ Minihelikopter, den mir
Tia geschenkt hat. Ein witziges Teil um damit die Katzen zu jagen.

Seitdem geht es in
Abständen weiter, irgendwann war der dritte Easystar da, ein oder
zwei Impellerjets aus Styro/EPP, ein dicker Twinstar 2 hatte sich
dazugesellt, als windunanfälligeres Modell mit zwei Motoren.
Teuer, aber für die Größe sehr agil, einfach zu fliegen und
sieht toll aus in der Luft. Und es wuchs und wuchs... eine
Momentaufnahme mal von Anfang 2009:

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